Haus Emmanuel – Der Neubau

„Gemeinsam mit Behinderten" plant die Erweiterung des Hauses Emmanuel.

Der Planentwurf liegt vor und muss von den Baubehörden abgesegnet werden. In Abstimmung mit den Bauämtern ist folgendes geplant:

Die Ansichten West und Süd zeigen den gleichen Baustil wie die vorhandene Bebauung. Das rechte, neue Haus ist nicht mit den zwei vorhandenen verbunden, wird aber mit gleicher Fassade ausgestattet. Im Erdgeschoss sind Räume für Gewerbe vorgesehen, die aber auch von gemeinnützigen Organisationen genutzt werden können. Im Obergeschoss finden sich drei Wohneinheiten und ein Aufenthaltsraum wieder. Das Dachgeschoss ist mit zwei Wohneinheiten und einem Aufenthaltsraum bestückt. Alle Räume sind ausreichend mit Licht versorgt. Die Gaupen vergrößern den Komfort und die Behaglichkeit. Im kleinen Vorbau, der rechts auf der Ansicht Süd zu sehen ist, ist das Treppenhaus untergebracht.

Im Erdgeschoss stehen auf knapp 90m² gemischt zu nutzende Flächen zur Verfügung, die nicht von der Behindertenhilfe Stadt und Kreis Offenbach benötigt werden.

Im Obergeschoss sind drei kleine Wohneinheiten mit eigener Nasszelle untergebracht. Die Einheiten sind getrennt voneinander und erlauben den Behinderten ein selbstständiges Wohnen, das allerdings partiell betreut wird. Auf gleicher Etage findet sich noch ein gemeinsamer Aufenthaltsraum, damit die Geselligkeit nicht zu kurz kommt. Dort können auch einmal Gäste empfangen werden können. Außerdem ist ein kleiner Balkon vorgesehen, der in Richtung Osten ausgerichtet ist.

Im Dachgeschoss finden sich zwei Wohneinheiten, ein abgeschlossener Aufenthaltsraum für Gäste und Bewohner sowie ein separates allgemeines und Gäste WC. Es fällt auf, dass in allen Wohneinheiten kleine Küchenzeilen vorgesehen sind. In diesem Haus plant die Behindertenhilfe, dass sich die Bewohner kontinuierlich selbstständig versorgen. Selbstverständlich können sie aber auch an der Gemeinschaftsversorgung im Haus Emmanuel teilnehmen. Das Haus ist im Gegensatz zum Haus Emmanuel nicht für Rollstuhlfahrer konzipiert. Dadurch kann der Aufzug entfallen und die Raumausnutzung optimiert werden.

 

 

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